Historischer Staatsbesuch: Donald Trump erklärt Hamudistan zum wichtigsten Land der Welt – gleich nach Amerika
Hamudabad – Ein diplomatischer Gipfel von bislang ungeahnter Bedeutung fand gestern im Goldenen Palast von Hamudistan statt. Seine Erhabene Hoheit, der weise Scheich von Hamudistan, empfing den amerikanischen Präsidenten Donald Trump. Die Gespräche über Wirtschaft, Sicherheit und die Zukunft der Wüste verliefen nach amerikanischen Angaben hervorragend. Die hamudische Regierung bestätigte, dass der Präsident viel gesprochen habe.
Ein Empfang, wie ihn die Welt noch nie gesehen hat
Bereits bei seiner Ankunft zeigte sich Präsident Trump tief beeindruckt vom Goldenen Palast. Besonders die goldverzierten Säulen fanden seine Aufmerksamkeit.
„Wunderschönes Gold. Fantastisches Gold. Ich kenne Gold, glauben Sie mir. Sehr gut sogar. Viele Leute sagen, niemand versteht mehr von Gold als ich. Der Palast ist großartig. Nicht ganz Mar-a-Lago, natürlich. Aber für ein kleines Land, von dem vorher noch nie jemand gehört hat, wirklich erstaunlich.“
Als der Scheich darauf hinwies, dass Hamudistan auf eine jahrhundertealte Geschichte zurückblicke, nickte Trump anerkennend.
„Jahrhunderte. Sehr beeindruckend. Amerika hat auch Jahrhunderte. Die besten Jahrhunderte. Manche sagen sogar Jahrtausende. Historiker streiten darüber.“
Zu einer ersten diplomatischen Irritation kam es, als Trump feststellte, dass Hamudistan auf seiner mitgebrachten Weltkarte nicht eingezeichnet war.
„Eine furchtbare Karte. Wahrscheinlich aus China. Wir werden eine neue machen. Eine amerikanische Karte. Hamudistan wird darauf sehr groß sein. Vielleicht sogar größer als Grönland. Und Grönland ist riesig. Ich weiß das, ich wollte es kaufen.“
Der hamudische Außenminister versicherte, eine entsprechende Vergrößerung des Staatsgebietes auf amerikanischen Landkarten werde von der Regierung ausdrücklich begrüßt.
Trump entdeckt den Sandhandel
Den wirtschaftlichen Höhepunkt der Gespräche bildete ein revolutionäres Konzept zur internationalen Vermarktung hamudischen Wüstensandes.
„Ich habe mir Ihre Wirtschaft angesehen. Sehr interessant. Sie haben Sand. Unfassbar viel Sand. Niemand hat mir gesagt, dass es hier so viel Sand gibt. Ich habe meinen Leuten gesagt: Warum haben wir nicht so viel Sand? Wir sollten mehr Sand haben. Und jetzt werden wir welchen kaufen. Riesige Mengen.“
Auf die Frage eines Journalisten, weshalb die Vereinigten Staaten ausgerechnet Wüstensand importieren sollten, erklärte der Präsident:
„Weil es ein Deal ist. Ein fantastischer Deal. Wir kaufen den Sand, und dann gehört er uns. Das ist das Entscheidende. Die Leute verstehen das nicht. Ich verstehe Deals.“
Trump kündigte gleichzeitig einen Einfuhrzoll von 200 Prozent auf hamudischen Sand an, um die amerikanische Sandindustrie zu schützen.
Als ein Berater vorsichtig einwandte, dass dadurch der importierte Sand erheblich teurer werde, widersprach Trump entschieden.
„Falsch. Komplett falsch. Die Zölle bezahlt Hamudistan. Wir bekommen den Sand, Hamudistan bezahlt die Zölle, und Amerika verdient Milliarden. So funktioniert Wirtschaft. Ich habe eine Wirtschaftsschule besucht. Eine sehr gute Wirtschaftsschule.“
Der Scheich ließ sich das Geschäftsmodell erklären und fragte anschließend, ob Hamudistan möglicherweise auch den Sand behalten dürfe.
Trump zeigte sich begeistert.
„Noch besser! Dann müssen wir ihn nicht transportieren. Wir bekommen die Zölle, und Sie behalten den Sand. Das ist der größte Handelsvertrag aller Zeiten.“
Der hamudische Wirtschaftsminister bestätigte, man werde dieses Angebot wohlwollend prüfen. Insbesondere die Möglichkeit, Sand nicht zu liefern und dafür bezahlt zu werden, entspreche den langfristigen wirtschaftspolitischen Zielen des Scheichtums.
Eine Mauer, die sämtliche Probleme löst
Im sicherheitspolitischen Teil des Treffens zeigte sich Trump bestürzt darüber, dass Hamudistan keine durchgehende Grenzmauer besitzt.
„Sie brauchen eine Mauer. Eine riesige Mauer. Wunderschön. Ich habe Mauern gebaut. Viele Mauern. Niemand hat jemals so schöne Mauern gebaut wie ich.“
Der hamudische Verteidigungsminister wies darauf hin, dass sich die Landesgrenzen über weite Wüstengebiete erstreckten und vielerorts ohnehin niemand versuche, sie zu überqueren.
„Sehen Sie!“, rief Trump triumphierend. „Das beweist, dass die Mauer funktioniert! Und Sie haben noch nicht einmal eine! Stellen Sie sich vor, wie gut sie funktionieren wird, wenn Sie eine bauen.“
Trump schlug vor, die Mauer vollständig aus Sand zu errichten.
„Sie haben Sand. Sie brauchen eine Mauer. Warum kauft niemand den Sand und macht eine Mauer daraus? Ganz einfach. Niemand denkt so wie ich.“
Als der Scheich einwandte, dass Sandmauern erfahrungsgemäß nicht besonders windbeständig seien, erklärte Trump:
„Dann bauen wir eine zweite Mauer. Gegen den Wind. Und der Wind wird dafür bezahlen.“
Der hamudische Wetterdienst wurde angewiesen, entsprechende Verhandlungen mit den zuständigen Luftströmungen aufzunehmen.
Trump erläutert die Geografie des Nahen Ostens
Während des anschließenden Staatsbanketts interessierte sich Trump für Hamudistans geografische Lage.
„Ein unglaubliches Land. Sehr strategisch gelegen. Sie haben Wüste im Norden, Wüste im Süden, Wüste im Osten. Und ich nehme an, auch im Westen. Fantastische Lage. Praktisch von allen Seiten erreichbar.“
Als ein Journalist fragte, ob Trump die Hauptstadt Hamudabads bereits vor seiner Reise gekannt habe, antwortete dieser:
„Natürlich. Ich kenne Hamudabad sehr gut. Eine der berühmtesten Städte. Manche nennen sie das Paris der Wüste. Andere sagen, Paris sei das Hamudabad Europas. Darüber kann man streiten.“
Trump lobte außerdem die Bevölkerung für ihre hervorragenden Englischkenntnisse, nachdem der hamudische Dolmetscher seine Ausführungen ins Englische übersetzt hatte.
„Unglaublich, wie gut hier alle Englisch sprechen. Sogar der Scheich. Er hat meine Rede offensichtlich vollständig verstanden. Er hat die ganze Zeit genickt.“
Der Scheich erklärte später, er habe lediglich versucht, seine Nackenmuskulatur zu entspannen.
Ein überraschendes Angebot zum Erwerb Hamudistans
Für besondere Aufmerksamkeit sorgte der amerikanische Präsident, als er dem Scheich überraschend anbot, das gesamte Land zu kaufen.
„Ich sage Ihnen, Scheich, Sie haben ein großartiges Land. Aber es könnte noch viel größer sein. Unter amerikanischer Führung. Wir würden fantastische Hotels bauen. Golfplätze. Riesige Golfplätze. Ich habe die besten Golfplätze der Welt.“
Der Scheich wies höflich darauf hin, dass Hamudistan ein souveräner Staat sei und nicht zum Verkauf stehe.
„Das sagen sie am Anfang alle“, entgegnete Trump. „Ich kenne Verhandlungen. Sie sagen Nein. Dann sagen sie vielleicht. Dann sagen sie Ja. Ein unglaublicher Prozess. Ich habe darüber Bücher geschrieben.“
Als der Scheich weiterhin ablehnte, schlug Trump vor, zumindest die Hauptstadt zu erwerben.
„Nur Hamudabad. Sie können den Rest behalten. Wir nennen es Trumpabad. Ein wunderschöner Name. Viel leichter auszusprechen.“
Der Scheich erklärte, man werde den Vorschlag nach der nächsten Sonnenfinsternis erneut beraten.
Trump wertete dies als grundsätzliche Zustimmung.
Ein verdienter Friedenspreis
Zum Abschluss der Gespräche verlieh der Scheich seinem Gast den neu geschaffenen Friedenspreis der Goldenen Dattel.
Die Auszeichnung würdigt Persönlichkeiten, die einen außergewöhnlichen Beitrag zur friedlichen Entwicklung Hamudistans geleistet haben.
In seiner Laudatio hob der hamudische Außenminister hervor, dass Präsident Trump während seines gesamten Aufenthaltes weder eine Kriegserklärung gegen Hamudistan ausgesprochen noch amerikanische Truppen in Bewegung gesetzt habe. Angesichts der intensiven Gespräche über das Staatsgebiet sei dies eine bemerkenswerte diplomatische Leistung.
Trump nahm die Auszeichnung sichtlich erfreut entgegen.
„Ein unglaublicher Preis. Wunderschön. Gold. Viel Gold. Wissen Sie, viele Leute sagen, ich hätte den Friedensnobelpreis längst bekommen müssen. Aber dieser Preis ist viel besser. Der Nobelpreis kommt aus Norwegen. Oder Schweden. Irgendwo dort oben. Sehr kalt. Schlechte Lage. Hier ist es warm. Und die Dattel ist aus Gold.“
Auf die Frage, ob er sich durch die Auszeichnung in seiner Friedenspolitik bestätigt sehe, antwortete Trump:
„Absolut. Ich habe heute einen Krieg verhindert. Einen sehr großen Krieg. Niemand wusste davon. Nicht einmal der Scheich. Aber ich wusste es. Es hätte ein schrecklicher Krieg werden können. Wahrscheinlich der größte Krieg, den Hamudistan jemals erlebt hat.“
Die hamudische Regierung bestätigte, dass ihr keine unmittelbare Kriegsgefahr bekannt gewesen sei. Dies unterstreiche die außergewöhnliche Wirksamkeit der amerikanischen Friedensbemühungen.
Trump kündigte an, künftig auch einen amerikanischen Preis zu schaffen.
„Den Trump-Friedenspreis. Viel größer. Viel schöner. Ich werde ihn jedes Jahr verleihen. Und wenn niemand genug für den Frieden getan hat, bekomme ich ihn selbst.“
Ein diplomatischer Triumph
Auf der abschließenden Pressekonferenz bezeichnete Trump das Treffen als den größten diplomatischen Erfolg seiner Präsidentschaft.
„Fantastisches Treffen. Wirklich historisch. Der Scheich ist ein großartiger Mann. Er hat mir in praktisch allem zugestimmt. Wir haben über Mauern gesprochen, über Sand, über Frieden. Über unglaubliche Dinge. Das Land liebt mich. Ich habe noch nie so viele Menschen gesehen, die mich lieben.“
Nach Angaben der hamudischen Palastverwaltung hatten sich zum Zeitpunkt dieser Äußerung zwölf Bedienstete, vier Sicherheitsbeamte und ein Kamel im Innenhof versammelt.
Trump erklärte außerdem, Hamudistan habe zugesagt, amerikanische Waren im Wert von 500 Milliarden Dollar zu kaufen.
Der hamudische Wirtschaftsminister zeigte sich überrascht und bemerkte, dass der gesamte Staatshaushalt nicht annähernd eine solche Summe erreiche.
„Sehen Sie?“, erklärte Trump. „Genau deshalb brauchen sie amerikanische Investitionen.“
Die Pressekonferenz endete, nachdem Trump zum siebten Mal erklärt hatte, noch nie in der Geschichte der Diplomatie sei ein derart erfolgreicher Staatsbesuch durchgeführt worden.
Der Scheich dankte seinem Gast für dessen außergewöhnlich ausführliche Erläuterungen und versicherte, Hamudistan werde sich bemühen, die während des Besuchs entstandenen Missverständnisse in den kommenden Jahren schrittweise aufzuklären.
Wesir Isnogud zieht Konsequenzen
Wesir Isnogud Al-Kaid, der die Gespräche aufmerksam verfolgt hatte, zeigte sich insbesondere von der amerikanischen Auffassung beeindruckt, wonach die Größe einer Behauptung wichtiger sei als ihre Überprüfbarkeit. „Ein faszinierendes Regierungssystem“, erklärte der Wesir gegenüber ausgewählten Vertretern der Staatspresse. „Offenbar genügt es, sich selbst zum größten Herrscher aller Zeiten zu erklären, um die entsprechenden Voraussetzungen zu erfüllen.“
Auf die Frage, ob er daraus persönliche Schlussfolgerungen ziehe, antwortete Isnogud: „Keineswegs. Ich bin bereits der größte Wesir, den Hamudistan jemals hatte. Es fehlt lediglich noch eine Kleinigkeit.“. Welche Kleinigkeit er meinte, ließ der Wesir offen.
Abschließende Erklärung
Das hamudische Außenministerium bewertete den Staatsbesuch als uneingeschränkten Erfolg. Zwar konnten keine konkreten wirtschaftlichen Vereinbarungen nachgewiesen werden, die angekündigten Investitionen existierten bislang nur in den Äußerungen des amerikanischen Präsidenten und die geplante Grenzmauer widersprach mehreren grundlegenden Erkenntnissen der Bauphysik. Dennoch sei es gelungen, den amerikanischen Präsidenten davon zu überzeugen, Hamudistan ohne weitere Gebietsansprüche wieder zu verlassen. Dies dürfe unter den gegebenen Umständen als erheblicher außenpolitischer Erfolg betrachtet werden.
Kurz vor dem Abflug wandte sich Trump noch einmal an die versammelten Journalisten: „Hamudistan ist ein fantastisches Land. Ich habe es praktisch entdeckt. Vor mir hat niemand darüber gesprochen. Niemand. Jetzt spricht die ganze Welt darüber. Und wenn ich wiederkomme, bringen Sie mir bitte einen dieser Goldpreise mit. Vielleicht zwei. Ich habe zwei Hände.“. Die hamudische Regierung kündigte daraufhin an, die diplomatischen Beziehungen zu den Vereinigten Staaten weiter auszubauen. Ein erneuter Staatsbesuch sei derzeit allerdings nicht vorgesehen.
Die Goldene Dattel wurde mittlerweile vom hamudischen Rechnungshof beanstandet, da sie tatsächlich aus vergoldetem Gips bestand. Präsident Trump hatte bereits zuvor erklärt, sie sei mindestens zehn Millionen Dollar wert.
Hamudistanische Staatliche Nachrichtenagentur (HSNA) – Unabhängige Berichterstattung im Rahmen der staatlich genehmigten Wahrheit.